Passader See

Unser See spielte und spielt für das Dorf immer eine große Rolle. Er gab dem Ort schon den ungewöhnlichen Namen, der aus der Zeit der wendischen Besiedelung stammt:

Passade = wendisch Potzade = Dorf am See

Er prägt aber auch maßgeblich das Ortsbild, was jeder Besucher bestätigen wird, und was uns Passader Bürger immer wieder erfreut.

Der Passader See ist etwa 290 ha groß und mißt an seiner tiefsten Stelle 12m. Er wird erwerbsmäßig befischt; aber auch ein ursprünglich Kieler Anglerverein hat seit 1912 die Erlaubnis, den See zu nutzen.
Seit 1743 ist die Fischerei auf dem Passader See in Händen der Familie Schnoor, der ein großer Teil des Sees gehört und die den anderen Teil dazugepachtet hat.

In den Sommermonaten lädt der 1. Kieler Wasserskiclub auf dem See zu sportlicher Betätigung ein. Der Club hat schon bald nach der Gründung sein Trainingsrevier hierher verlegt, da die Kieler Förde meistens zu „kabbelig“ ist.
Hübsch anzusehen sind auch die Segelboote, die allerdings von Wulfsdorf aus starten.

Die Badestelle auf dem Spielplatz
Die Badestelle auf dem Spielplatz

Was aber alle, sowohl früher als auch heute, am See genießen ist das sommerliche Badevergnügen. Die Badestelle am neugestalteten Spielplatz wird von Jung und Alt gern besucht. Noch vor etwa 80 Jahren wurde das Baden am See streng reglementiert: Die Mädchen und Damen badeten auf der östlichen Seite des Sees, von der damals noch unbebauten „Laak“ aus, während die Knaben und Herren gegenüber vom „Milschkamp“ aus baden durften.

Schlittschuhläufer auf dem See
Schlittschuhlaufen im Winter

Freizeitvergnügen bietet der See auch im Winter, oder vielmehr in kalten Wintern, wenn er mit einer tragenden Eisfläche bedeckt ist. Dann sieht man Schlittschuhläufer, Hockey-Spieler, Schlittenfahrer und Spaziergänger auf dem Eis. An Wochenenden kommen Besucher von weit her, um sich dieses Vergnügen zu gönnen. Auf dem See ist Platz für alle!

Die Pferdetränke am Passader See