Mal wieder unterwegs

Normalerweise treffen sich jeden 1. Donnerstag im Monat nachmittags die Damen und Herren im Dörpshuus zum geselligen Plaudern in der „Kaffeestube“. Am Donnerstag, 7.09.17, war bereits um 12.30h Treffpunkt vorm Dörpshuus, um gemeinsam zum Ingenhof nach Malkwitz, ca.5 Kilometer von Malente entfernt, zu fahren. „Teffi“, Gast der Kaffestube und vertraut mit dem Mannschaftswagen der Feuerwehr, kutschierte die Gesellschaft nebst Privatfahrzeugen nach Malkwitz. Um 13.30h empfing Frau Engel, die Chefin des Ingenhofes die Gäste aus Passade und begann mit einer Führung über den Hof. Der Ingenhof ist ein Obst- und Weingut. Seit 1992 werden auf einer Fläche von ca. 40ha Erdbeeren sowie auf 1ha Fläche Himbeeren angebaut. 2008 startete der Familienbetrieb das Experiment des Weinanbaus. Auf ca. 3ha wurden 1/3 Rotwein- und 2/3 Weißweinreben gepflanzt. Der Ingenhof ist somit das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands. Der Rundgang über den Hof führte zu den Weinbergen, der Lagerung der Fässer und gab Einblick in die Entstehung des seit ca.10 Jahren währenden Weinanbaus. Nach so viel Information wurden Kaffee und Kuchen im Feldcafé serviert und eine Weinprobe durfte auch nicht fehlen. Der anschließende Besuch im Hofladen, der zum Komplex des Ingenhofes gehört, bot den Gästen eine Übersicht über das reichhaltige Angebot des Obst- und Weingutes. Mit dem einen oder anderen Fläschchen Wein im Gepäck ging es am Abend wieder zurück nach Passade. Wer sich gerne länger auf dem Ingenhof aufhalten möchte, für den stehen komfortable Ferienwohnungen zur Verfügung. Abschließend bedanken sich die Kaffeestubengäste und -organisatorinnen wieder ganz herzlich bei allen Spendern, die den Topf am Info-Stand beim Dorffest mit Euros gefüllt haben. So konnte die Fahrt nach Malkwitz stattfinden. Vielen Dank!

Ausblick auf das Passader Dorffest 2017

Aufgrund der Ausrichtung des Amtsfeuerwehrtages am 10. Juni 2017 wurde das jährliche Dorffest um vier Wochen verschoben. Es findet am Samstag, 8. Juli 2017, statt. Wie immer beginnen die verschiedenen Spiele ab 9.30 Uhr auf dem Spielplatz am See. Bemerkenswert ist, dass einige Jugendliche inzwischen die Seiten gewechselt haben, nämlich als Spielstätten-Betreuer/innen. Bisher wurden 78 Kinder, darunter viele Enkelkinder von Passader Bürgern angemeldet. Ab 14.30 Uhr startet in der Grootkoppel der Umzug durchs Dorf nach vorheriger „Proklamation“ der Könige und Königinnen. Dank großzügiger Spenden konnte in diesem Jahr wieder der „Mega-Kicker“ organisiert werden, der am Nachmittag auf dem Spielplatz am See auch für die erwachsenen Gäste Aktivität und Spielspaß verspricht. Für die Kinder steht eine Hüpfburg bereit. Abends klingt das Fest dann aus am Lagerfeuer an der Pferdetränke. Gäste sind dazu herzlich willkommen. Für die Organisation der Spiele wird ab 2018 ein Nachfolger/eine Nachfolgerin gesucht, da Katrin Mende diese Tätigkeit aufgeben wird. Aber erst mal freuen sich alle auf den 8. Juli.

Dorfausflug: Marzipan, „Marittima“ und Maigrün

Regenschirme und warme Jacken konnten getrost zu Hause bleiben, als am Sonnabend, 27. Mai 2017, bereits um 8.00 Uhr die Passader Dorffahrt startete. Sonnenschein von morgens bis abends begleitete uns (24 Passader/innen und 1 Urlauberin aus Pinneberg) an diesem Tag. Im Reisebus der Firma Peters ging es zunächst in Richtung Lübecker Innenstadt, wo wir ab 10.00 Uhr Aktuelles und Geschichtliches zum Thema „Marzipan“ erfuhren. Angemeldet im Traditionshaus Niederegger als „Likörchen-Gruppe“ wurde jedem von uns zur Probe ein Gläschen Marzipanlikör und ein Stück „Schwarzbrot“ in Form von edlem Niederegger-Marzipan, umhüllt von Zartbitterschokolade, serviert. Dazu erhielten wir Informationen über die Herstellung von Marzipan, die Verzierung mit Farben in Handarbeit und die Tonnen dieser kostbaren Masse, die jährlich in alle Welt verschickt werden. Ab 11.00 Uhr traf sich die Gruppe zur Weiterfahrt nach Travemünde. Dort angekommen, entschied unser Reiseleiter Ulf Brandt kurzfristig, die Schiffs-Rundtour zu verschieben zu Gunsten eines Picknicks am Bus, das wir Helga Klindt zu verdanken hatten. Zum Kaffee vom Busfahrer gab’s reichlich Brötchen, dazu Wurst, Käse und leckere Kleinigkeiten für alle Reisenden. Gute Idee! Vielen Dank dafür. Danach stand die Zeit bis 14.00 Uhr zur freien Verfügung. Schiffe gucken, auf der Promenade flanieren, schöne alte Fachwerkhäuser bewundern – der historische Ortskern von Travemünde präsentierte sich in leuchtenden Farben im Kontrast zum Hochhaus des Maritim-Hotels. Anschließend begaben wir uns an Bord der „Marittima“, die in ihrem langen Schiffsleben schon so manchen Hafen in verschiedenen Erdteilen gesehen hat. Umweht von einer sanften Brise, schipperte uns der Kapitän in Richtung Ostsee mit Blick auf das Segelschulschiff „Passat“ und den rappelvollen Strand, danach in Richtung Industriehafen und Fähranleger nach Finnland. Dazu gab’s Informationen und Daten über den Hafenbetrieb. Wieder an Land, sollte unsere Fahrt nun schnurstracks nach Timmdorf bei Malente gehen. Dort waren wir um 15.30 Uhr im Landgasthof Kasch, der gerade seinen 125. Geburtstag feiern konnte, zum Kaffee angemeldet. Dichter Verkehr auf der Bäderstraße machte das jedoch unmöglich, und die nächste Verzögerung ließ auch nicht lange auf sich warten. In Malente war die Durchfahrt in Richtung Timmdorf wegen eines Flohmarktes gesperrt. Die entsprechende Umleitung, vom „Navi“ des Busfahrers vorgeben, führte uns im weiten Bogen durch die liebliche maigrüne Holsteinische Schweiz. Nach einer dreiviertel Stunde schließlich waren wir wieder an dem Punkt, an dem wir gestartet waren. Reiseleiter Ulf ließ per Handy Familie Kasch wissen, dass wir kommen, nur wann, wisse er nicht. Ein leicht irritierter Busfahrer und hinter sich 25 doch langsam etwas genervte Passader/innen erreichten schließlich ohne „Navi“ und mit mündlicher Nachfrage bei Einheimischen doch noch den Landgasthof in Timmdorf. Kaffee und leckerer Kuchen entschädigten am Ende alle für diese unfreiwillige Extratour rund um Malente. Um sicher zu gehen, dass der letzte Teil der Tour zügig in Richtung Passade verlief, übernahm Hagen Klindt auf dem Beifahrersitz die Navigation. So erreichten wir ohne Umwege um ca. 19.00 Uhr Passade mit dem Gefühl, eine lange Reise gemacht zu haben. Mal sehen, was uns nächstes Jahr erwartet? Für diese Tour auf jeden Fall danke an Ulf Brandt.

Strohfigur 2014

Die Seerengeti in Passade

3. Platz für die Passader Strohfigur 2014

Auch dieses Jahr gab es wieder eine Plazierung beim Strohfigurenwettbewerb für die Strohfigur aus Passade. Die Seerengeti ist auf den 3. Platz gewählt worden!

Den ersten Platz belegt Probsteierhagen mit der Hochzeitskutsche und den 2. Platz Prasdorf mit dem Oldtimerbu

Strohfigur 2013

Der Aufbau

Ab sofort ist die Passader Strohfigur zu bewundern.
Wer allerdings an der gewohnten Stelle auf dem Dorfplatz sucht, der wird enttäuscht, kann jedoch der Ausschilderung zum See zur Pferdetränke folgen.
Der mühsame Zusammenbau vor Ort war ein kleines Experiment. Bis zuletzt blieb es spannend, ob die Insel schwimmen würde. Aber letztendlich ist alles gutgegangen.
Die Pinguine sind ein kleiner Beitrag zu den Sorgen um die Klimaveränderung:

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2. Platz für Passader Strohfigur!

Die Passader Pinguine wurden im Rahmen des Strohfigurenwettbewerbes auf den 2. Platz gewählt!
Der erste Platz ging an die eindrucksvolle Storchen-Kapelle in Wisch. Und den dritten Platz errangen die Barsbeker.

 

Strohfigur 2012

Der Aufbau

Am Abend des 10. Juli wurde die Passader Strohfigur aufgebaut. Nach der wieder einmal extrem kreativen Idee von Gaby Klindt hat eine große Helfertruppe den Beitrag für den Wettbewerb gestaltet.
So ist nun eine mehr als überdimensionale Ansichtskarte der Fischerwiege auf dem Dorfplatz zu sehen.

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Die Plazierung

Passade hat beim Strohfigurenwettbewerb einen guten 9. Platz erreicht!!
Erster wurde Wisch, mit dem Storchenkarussel – zweiter wurden die Bienen in Krokau und auf den dritten Platz hat es die Bendfelder Rakete geschafft.